elegante Druckverfahren

elegante Druckverfahren

Schlitten oder Schablone

Wie kommen unsere Designs auf den Stoff? Welche Druckverfahren gibt es? Und was hat Schlittenfahren damit zu tun? Ein Überblick.

Jeder Entwurf, den wir für eine elegante Kollektion ins Rennen schicken, hat das gleiche Schicksal. Er gerät unter Druck. Entweder digital oder mit einer Schablone. Beide Verfahren arbeiten ganz unterschiedlich, damit Muster und Farben schließlich auf einem Stoff landen.

HOCHWERTIGE BETTWÄSCHE: DIGITAL- ODER ROTATIONSDRUCK

Beim Schablonendruck, dem sogenannten Rotationsdruck, ist für jede Farbe eines Entwurfs eine Schablone notwendig. Die Schablonen kann man sich als perforierte Walzen vorstellen, die wie beim Siebdruck Farben an einer bestimmten Stelle durchlassen. Ganz anders geht es beim Digitaldruck zu. Er arbeitet wie ein Tintenstrahldrucker. Dabei wird die Farbe durch Düsen gepresst und in Form winziger Tropfen auf die Textiloberfläche aufgetragen. Der Weg eines Entwurfs führt sozusagen direkt vom Computer auf den Stoff.

SO ENTSTEHEN ELEGANTE PINGUINE

Ein Dessin unserer elegante Bettwäsche Kollektion war zum Beispiel der Pinguin. Für den Rotationsdruck wurde er zunächst in vier Farben zerlegt, weil jede Farbe mit jeweils einer Schablone gedruckt wird. Im Falle unseres Pinguins bedeutet das: eine Schablone für Augen und Rücken in schwarz, eine Schablone für den weißen Bauch, eine dritte für Farbverläufe innerhalb des Gefieders und eine für den Hintergrund. Eine aufgespannte Stoffbahn nimmt nun Fahrt auf und läuft unter den immerzu rollierenden Schablonen her.

Jetzt werden nacheinander die einzelnen Farben aufgetragen. Bleibt man an der ersten Schablone stehen, begegnen einem immer nur schwarze Augen und schwarze Rücken. Einen Schritt weiter wird der weiße Bauch sichtbar. An der letzten Schablone entsteht aus allen Bestandteilen endlich das Bild unseres Entwurfs – der Pinguin.


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