Bettwäsche: Naturfasern vs. Kunstfasern

Umweltfreundliche Bettwäsche für gesunden Schlaf.

Tschüss Mikroplastik! Wer richtig gut schlafen will, schlummert am besten in nachhaltiger Bettwäsche aus natürlichen Materialien. Der Einsatz lohnt sich, denn wir verbringen täglich etwa acht Stunden schlafend – oder zumindest um Schlaf ringend ­– in den Federn. In Summe macht dieses Pensum rund 24 Jahre unseres Lebens aus.

Umweltfreundliche Bettwäsche

Ganz klar: Im Vergleich zu Kunstfasern ist eine nachhaltige Bettwäsche aus natürlichen Materialien teurer in der Anschaffung. Dafür überzeugt sie aber mit langlebigen Vorteilen. Für die Umwelt, unsere Gesundheit und nicht zuletzt für unser Schlafglück.

Bettwäsche: Bio ohne Plastik

Nachhaltige Bettwäsche aus natürlichen Materialien wie Baumwolle, Leinen oder Seide punktet gleich dreifach. Sie ist atmungsaktiv, feuchtigkeitsaufnehmend und temperaturregulierend. Und damit besonders angenehm für alle, die nachts schnell ins Schwitzen kommen. Und nicht zuletzt bauen sich Naturfasern mit der Zeit biologisch ab. Synthetische Chemiefasern sind dagegen weltweit die häufigste Ursache von Mikroplastik im Meer. Der Grund? Beim Waschen kommt es zu einem Faserabrieb an der Textiloberfläche.

Bettwäsche aus Naturfasern

Als natürliche Zutat kommt Baumwolle bei einer umweltfreundlichen Bettwäsche am häufigsten zum Einsatz. Sie steckt hinter vielen Namen, die die jeweilige Webart beschreiben. Etwa Satin, Flanell oder Seersucker Bettwäsche. Lässig und leicht gibt es die Naturfaser auch als Mixtur in Form einer Halbleinen-Bettwäsche.

Augen auf bei Mischfasern

Tipp: Für alle, die auf der Suche nach einer lupenreinen Bettwäsche aus Naturfasern sind, ist genaues Hinschauen aufs Etikett angezeigt. So ist eine synthetische Satin-Bettwäsche nicht zu verwechseln mit einer Bettwäsche aus hochwertigem Baumwoll-Satin. Achten Sie deshalb beim Kauf darauf, dass die Bettwäsche zu 100 % aus Baumwolle oder einem Naturfaser-Gemisch wie zum Beispiel Halbleinen besteht.

Nachhaltige Halbleinen Bettwäsche

Eine nachhaltige Bettwäsche aus Halbleinen besteht ausschließlich aus einem Gemisch aus Baumwolle und Leinen. Aus den Stängeln der Flachspflanze gewonnen, ist Leinen besonders luftdurchlässig und lässt die Haut bei jeder Temperatur atmen. Leinen-Bettwäsche kühlt im Sommer und wärmt im Winter. Der Anbau und die Verarbeitung von Leinen erfordern weniger Ressourcen und weniger Wasser als für andere Nutzpflanzen. Tipp: Das Leinen-Baumwoll-Duo macht auch in der Freizeit als Homewear nachhaltig Freude. Zum Beispiel unkompliziert als Leinenhemd oder -hose.

Bettwäsche: Bio und Made in Germany

Woran erkennt man on top eine umweltfreundliche Bettwäsche? Wenn kurze Wege durch eine Standort-Produktion „Made in Germany“ Ressourcen schonen und den CO-Ausstoß beim Transport verringern. Tipp: Auf der Suche nach einer ökologischen Bettwäsche helfen außerdem bestimmte Qualitätssiegel. So garantiert Öko-Tex-Standard 100, dass die Bettwäsche gesundheitlich unbedenklich und frei von Schadstoffen ist. In einer Bio-Bettwäsche mit dem Zusatz GOTS (Global Organic Textile Standad) wurde ausschließlich die Naturfaser Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau verarbeitet.

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