Gesunder Schlaf in frischen Federn

Gesunder Schlaf in frischen Federn

„Ich habe richtig gut geschlafen.“ Wann haben Sie diesen Satz das letzte Mal gesagt oder im Stillen gedacht? Gesunder Schlaf ist unersetzlich. Ein Lebenselixier mit Detox-Power und Kraftquell für Körper und Psyche. Und leider für viele von uns ein allzu seltener Begleiter im nächtlichen Schlafzimmer. Vielleicht liegt es an winzig kleinen – und damit unsichtbaren Gästen, die uns den Schlaf verderben. Denn das warme und feuchte Klima unter der Decke ist ein perfekter Nährboden für Milben, Hautschuppen, Wanzen und Bakterien.

Regelmäßig Bettwäsche waschen

Hierzulande lassen wir uns besonders viel Zeit mit dem Wechseln unserer Bettwäsche. Laut einer Studie der National Sleep Foundation gaben 40 Prozent der Befragten an, dass sie nur alle drei Wochen oder in noch größeren Intervallen ihre Bettwäsche wechseln. Grundsätzlich ist das kein Problem und eher eine Frage des persönlichen Wohlfühlens. Neben dem Wunsch, eine schöne Bettwäsche von Schmutz zu befreien, sprechen allerdings auch weniger sichtbare Gründe für mehr Tempo im Wechselspiel.

Keime stören gesunden Schlaf

Nur wenig kommt unserer Haut so nah, wie die Wäsche in der wir unsere Nächte verbringen. Das bedeutet jede Menge Hautkontakt, ganz egal, ob es sich um eine neue, schöne Bettwäsche oder ein Erbstück von Anno Tuck handelt. Leider sind Bettbezüge und Laken ein Eldorado für Mikroorganismen wie Milben und Bakterien. Weil wir nachts bis zu einem Liter Feuchtigkeit abgeben und es unter der Decke warm ist, fühlen sich Milben und Konsorten hier pudelwohl und vermehren sich stark. Ihre Ausscheidungen können Allergien, juckende Augen und Asthma auslösen.

Bettwäsche Pflege: Der ideale Waschrhythmus

Schwitzen Sie viel oder schlafen Sie nackt? Dann empfiehlt es sich, Laken und Bezüge für Kissen und Decken einmal pro Woche zu tauschen oder zu waschen. Dasselbe gilt für Hausstauballergiker und Menschen, zu denen sich nachts ein Haustier gesellt. Ansonsten ist der Wechsel alle zwei bis drei Wochen ausreichend.
Tipp: Achten Sie für einen gesunden Schlaf auf das richtige Klima im Schlafzimmer. Ideal sind 18 Grad und eine Luftfeuchtigkeit unter 60 Prozent.

Wie heiß Bettwäsche waschen?

Um Milben und ihren Freunden den Garaus zu machen, ist eine Maschinenfahrt bei 60 Grad im Vollwaschgang empfehlenswert. Werfen Sie bei einer neuen, schönen Bettwäsche immer einen Blick auf das Pflegeetikett. Wenn 60 Grad erlaubt sind, sollten diese auch ausgeschöpft werden. Das gilt zum Beispiel für Laken und Bettwäsche aus (Bio) Baumwolle oder Jersey. 90 Grad sind beim Waschen generell nicht notwendig. Verzichten Sie auf zusätzliche Hygienespüler und setzen sie lieber auf nachhaltige Bettwäsche, die aus 100 % Baumwolle besteht und höhere Waschtemperaturen verträgt. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, machen Sie Bakterien und Co. Dampf, indem Sie Ihre Bettwäsche bügeln.

Gesunder Schlaf mag es luftig

Milben machen leider auch vor Decken und Kissen nicht Halt. Waschen Sie deshalb auch diese pro Jahr mindestens zwei Mal bei 60 Grad. Für Allergiker empfiehlt sich jährlich eine zusätzliche chemische Reinigung. Gönnen Sie Ihren Kissen und Bettdecken so oft wie möglich etwas Frischluft auf dem Balkon oder Fensterbrett.


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